Johann Loetz Witwe - Glas um 1900

Johann Loetz Witwe (Klostermühle, Böhmen)
1850 erwarb Johann Lötz eine der ältesten Glashütten die im Wottawattal des Böhmerwaldes lag und gründete die Firma Joh. Loetz Witwe. Der Enkel des Gründers, Max Ritter von Spaun, übernahm die Firma im Jahr 1879.
Seit der Gründung galt das Glas von Lötz als Spezialität und wurde von nordböhmischen Raffinerien als Rohglas erworben und weiter veredelt. Johann Loetz Witwe war das Erste Unternehmen Österreichs, das Barockglas herstellte. Die Produkte erfreuten sich derart an großer Beliebtheit, dass es nicht lange dauerte, bis die Firma Musterlager in Wien, Berlin, Hamburg, Paris, London, Brüssel, Mailand und Madrid hatte.
Die von Loetz erzeugten Luxusgläser konnten alle Arten von Onyx, Malachit, Lapis, Jaspis und Carneol imitieren. Regelmäßig stellte Loetz Luxusgläser in Ausstellungen, insbesondere den Weltausstellungen zur Schau und bekam die höchsten Auszeichnungen für deren Produkte.
Das Phänomen-Dekor mit metallisch irisierenden Farbgläsern wurde von Loetz perfektioniert und die Erzeugnisse ähneln sehr den Gläsern von Louis Comfort Tiffany. Bedeutende Künstler wie Josef Hoffmann, Kolomann Moser und die Wiener Werkstätte arbeiteten um 1900 regelmäßig mit der Firma Loetz zusammen und schufen Gläser, die auf den Weltausstellungen ausgezeichnet wurden.

Unterhalb finden Sie Gläser von Johann Loetz Witwe, die derzeit zum Verkauf stehen.

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